Das Möllner Kino geht bis zum 7. September in die Sommerpause.

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Norddeutschen Freiluftkino des Filmclubs. In Kürze informieren wir Sie an dieser Stelle über das diesjährige Programm.

Das Norddeutsche Freiluftkino

Weitere Informationen unter www.filmclub-ratzeburg.de

 

AUF DER JAGD - WEM GEHÖRT DIE NATUR?

 

Demnächst

im Freiluftkino

 

Fragen, die komplexer sind, als sie zunächst scheinen mögen. Auf der Suche nach einer Antwort führt uns der Dokumentarfilm "Auf der Jagd - Wem gehört die Natur?" in einen faszinierenden Mikrokosmos: unseren deutschen Wald. Bilder von einzigartiger Schönheit zeigen uns eine archaische Welt mitten im Herzen unserer Zivilisation, die nicht mehr in unsere Zeit zu passen scheint, obwohl sie uns unmittelbar umgibt. In den bayerischen Alpen begegnen wir röhrenden Hirschen und Gämsen, in den Wäldern Brandenburgs Wölfen, die sich dort nach langen Jahren der Abwesenheit wie auch im Rest von Deutschland wieder angesiedelt haben. Wir teilen unseren Lebensraum mit diesen und vielen anderen Wildtieren – doch wer bestimmt, wie wir mit ihnen zusammenleben? Wer gibt vor, dass sie – und wie viele von ihnen – gejagt werden dürfen? Und müssen sie überhaupt gejagt werden? Welche Folgen hätte es, wenn die 1,2 Millionen Rehe und 600.000 Wildschweine, die jedes Jahr in Deutschland von Jägern erlegt werden, nicht geschossen würden?

UNSERE ERDE 2

 

Demnächst

im Freiluftkino

 

Der Film „Unsere Erde“ war mit fast 4 Millionen Zuschauern eine der erfolgreichsten Naturdokumentationen der deutschen Kinogeschichte. Auch im Augustinum lockte die BBC-Produktion 2007 Besucherscharen ins Kino. Der zweite Teil nimmt den Zuschauer nun erneut mit auf eine Reise um den Globus und enthüllt faszinierende Wunder der Natur und der Tierwelt. Im Laufe eines einzigen Tages folgen die Produzenten der Sonne von den höchsten Bergen bis hinunter zu den entlegensten Inseln, von exotischen Regenwäldern bis hinein in den Großstadtdschungel. Die außergewöhnliche Natur-Doku taucht tief in die unterschiedlichsten Lebensformen des Planeten Erde ein und zeigt ihren Alltag hautnah und intensiver als jemals zuvor. In den Hauptrollen: Ein Zebrafohlen, das gemeinsam mit seiner Mutter einen reißenden Fluss überquert. Ein Pinguin, der jeden Tag heldenhaft einen lebensgefährlichen Weg zurücklegt, um seine Familie mit Nahrung zu versorgen. Eine Familie von Pottwalen, die es liebt, vertikal treibend zu dösen und ein Faultier, das der Liebe hinterherjagt.

Mit Humor, Intimität, großen Gefühlen und einem umwerfenden Gespür für prächtige und brillante Kinobilder erzählt das Leinwandabenteuer auf spektakuläre Weise, wie jeder einzelne Tag mit noch nie gesehenen Dramen und Wundern praller gefüllt ist, als man es sich je hätte vorstellen können.

WEIT

 

Demnächst

im Freiluftkino

 

Zu zweit zogen Patrick und Gwen im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika. Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet.

Manche Dokumentarfilme sind aufrüttelnd, manche spannend und manche sind ein farbenfrohes Bilderbuch. „Weit“ ist irgendwie all das - und doch ganz anders. Die Dokumentarfilm-Überraschung des Jahres - ohne echtes Budget gedreht und ohne klassischen Produktionsweg - verblüffte deutschlandweit immer wieder mit vollen Kinosälen. Auf der Filmkunstmesse in Leipzig erhielt er im September den Preis als „Kinophänomen des Jahres“.