Das Möllner Kinoprogramm

PAPST FRANZISKUS - EIN MANN SEINES WORTES

 

Doku-Dienstag, 2. Oktober

um 19:30 Uhr

 

Der neue Dokumentarfilm von Wim Wenders ist eine persönliche Reise mit Papst Franziskus - und nicht nur  ein Film über ihn. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche. Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen. „Ein Mann seines Wortes“ ist in einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit mit dem Vatikan entstanden. Für Wim Wenders, dessen Dokumentarfilme wie „Buena Vista Social Club“, „Pina“ und „Das Salz der Erde“ immer wieder ausgezeichnet und Oscar-nominiert wurden, öffnete der Vatikan nicht nur seine Archive, sondern erlaubte dem Regisseur auch die Verwendung von exklusivem Bildmaterial.

SAUERKRAUTKOMA

 

Freitag, 5. Oktober

Samstag, 6. Oktober

um jeweils 19:30 Uhr

 

Man kann dem Eberhofer Franz, Bayerns beliebtesten Dorfpolizisten, ja durchaus einiges vorwerfen: die Grantigkeit, seine Affinität zum Alkohol, das Phlegma und den Stumpfsinn. Doch wenn es um sein Ansehen bei den Fans geht, ist Verlass auf ihn: Die vier bisherigen Verfilmungen der Bestseller-Reihe von Rita Falk, „Dampfnudelblues“, „Winterkartoffelknödel“, „Schweinskopf al dente“ und „Griessnockerlaffäre“, haben bereits 2,4 Millionen Besucher im Kino gesehen. Mit Sauerkrautkoma kommt nun der fünfte Teil auf die große Leinwand. Wieder muss sich der Eberhofer Franz (Sebastian Bezzel) mit einer Menge Problemen herumschlagen: Er muss zu Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) nach München ziehen, im Auto seines Vaters wird eine Leiche gefunden und langsam fallen ihm keine Ausreden mehr ein, warum er seine Freundin Susi (Lisa Maria Potthoff) nicht heiratet.

EINGEIMPFT

 

Doku-Dienstag, 20. November

um 19:30 Uhr

 

Impfen ist eine der größten medizinischen Errungenschaften der letzten Jahrhunderte. Aktuell macht sich jedoch eine gewisse Impfmüdigkeit breit. Kinder- und Hausärzte erleben sogar immer häufiger besorgte Eltern, die sich fragen, ob eine Impfung ihrem Kind nicht mehr schadet als nützt. Dabei sind fast sämtliche Mythen, wie zum Beispiel jener, dass Impfen die Entstehung von Autismus begünstige, inzwischen mehrfach durch große Studien widerlegt worden. Aber wenn sogenannte Impfkritiker durch Talkshows und alternative Vortragsreihen irrlichtern und über die Gefahr von Aluminiumsalzen in Impfstoffen und Pharma-Verschwörungen predigen, wird ihnen oft mehr Gehör geschenkt, als anerkannten Experten oder dem jahrelang betreuenden Familienarzt.

 

Auch der Filmemacher David Sieveking erlebt nach der Geburt seiner Tochter, wie die familiäre Idylle kippt, als es darum geht, die kleine Zaria zu impfen. Mutter Jessica ist aufgrund schlechter Erfahrungen dagegen. Sie hat Angst vor Nebenwirkungen oder gar einem Impfschaden, während David sich viel mehr Sorgen um die drohenden Krankheiten macht. Jessicas Unbehagen bringt den Dokumentarfilmer dazu, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen. Doch die Zeit drängt: in der Berliner Nachbarschaft brechen die Masern aus, Jessica ist wieder schwanger und die Impfentscheidung für die kleine Zaria ist überfällig.

GRÜNER WIRD'S NICHT

 

Freitag, 23. November

Samstag, 24. November

um jeweils 19:30 Uhr

 

Schorsch (Elmar Wepper) ist Gärtner in einer bayerischen Kleinstadt und schuftet täglich in seinem Betrieb, der kurz vor der Pleite steht. Er redet nicht gern und auch nicht viel. Hat er nie. Die Ehe mit seiner Frau ist längst entzaubert und zu allem Überfluss möchte seine Tochter jetzt auch noch an die Kunstakademie. „Ein solcher Schmarrn!“ ist alles, was Schorsch dazu einfällt. Nur über den Wolken, in seinem klapprigen Propeller-Flugzeug, einer alten Kiebitz, fühlt sich Schorsch wirklich frei. Doch dann missfällt dem Chef des lokalen Golfplatzes, den Schorsch angelegt hat, der Grünton des Rasens und Schorsch bleibt auf seiner Rechnung sitzen. Als der Gerichtsvollzieher kurz darauf sein geliebtes Flugzeug pfänden will, setzt sich Schorsch in die Kiebitz, packt den Steuerknüppel und fliegt einfach davon. Ohne zu wissen, wohin.

Es beginnt eine Reise, die ihn an ungekannte Orte führt, voller skurriler und besonderer Begegnungen – und mit jedem Start und jeder Landung öffnet der Gärtner ganz langsam sein Herz wieder für das, was man eine Ahnung von Glück nennt.