Das Möllner Kinoprogramm

DER VORNAME

 

Freitag, 4. Januar

Samstag, 5. Januar

um jeweils 19:30 Uhr

 

Mit der Wahl des Vornamens ist das so eine Sache. Wer sein Kind Emma, Sophia, Ben oder Jonas nennt liegt voll im Trend. Leider heißt aber gefühlt jedes dritte Kind auf dem Schulhof ebenso. Warum also nicht mal etwas außergewöhnliches wagen, denken sich Thomas (Florian David Fitz) und seine schwangere Freundin Anna (Janina Uhse): Ein kleiner „Adolf“ soll es werden! Doch als sie diese Entscheidung bei einem gemeinsamen Abendessen verkünden, bleibt den Gastgebern Stephan (Christoph Maria Herbst) und seine Frau Elisabeth (Caroline Peters) bereits die Vorspeise im Hals stecken. Auch Familienfreund René (Justus von Dohnányi) ist geschockt. Man faucht einander Wahrheiten ins Gesicht, die zugunsten eines harmonischen Zusammenseins besser ungesagt geblieben wären. Starke Egos geraten aneinander, Eitelkeiten werden ausgespielt und der Abend eskaliert: die Diskussion über falsche und richtige Vornamen geht in ein Psychospiel über, bei dem die schlimmsten Jugendsünden und die größten Geheimnisse aller Gäste lustvoll serviert werden.

„Der Vorname“ basiert auf dem Theaterstück „Le Prénom“ von Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte.

25 KM/H

 

Freitag, 18. Januar

Samstag, 19. Januar

um jeweils 19:30 Uhr

 

Auf der Beerdigung ihres Vaters treffen die Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg (Bjarne Mädel) nach 30 Jahren zum ersten Mal wieder aufeinander. Schon bei der Beisetzung sind die beiden nicht gut aufeinander zu sprechen. Während Georg den gemeinsamen Vater bis zu dessen Tod gepflegt hat, war Manager Christian seit Jahren nicht mehr in der Heimat. Dem Streit folgt eine durchzechte Nacht und das Schwelgen in Erinnerungen - zum Beispiel daran, wie sie sich als Jugendliche vorgenommen hatten, einmal mit dem Mofa quer durch Deutschland zu fahren, aber nie schneller als 25 km/h. Gesagt - getan. Noch in der Nacht machen sich die beiden Brüder auf den Weg in ein völlig unerwartetes Abenteuer voller bizarrer Begegnungen. Dabei bleibt - ganz langsam - auch die Entfremdung auf der Strecke.

DER JUNGE MUSS AN DIE FRISCHE LUFT

 

Demnächst

im Augustinum

 

Nach "Ich bin dann mal weg" ist nun auch die Autobiographie des begnadeten Entertainers Hape Kerkeling verfilmt worden: Der neunjährige Hans-Peter (Julius Weckauf) wächst in den 70ern in Wuppertal auf. Seine Pummeligkeit und die damit einhergehenden Probleme spielt er mit seinen Tanz- und Comedy-Einlagen oft einfach weg - sehr zum Freude der ganzen Familie. Da ist zum einen Oma Änne (Heidi Kriegesgott), in deren Krämerladen auch die Kundschaft von Hans-Peters Darbietungen verzaubert wird. Zum anderen seine Mutter, die nach einer Operation ihren Geruchs- und Geschmackssinn verliert und danach in ihrer Verzweiflung jede Aufmunterung gut gebrauchen kann.